Absender, Empfänger, Ladestelle, Gewicht, Kennzeichen, Fahrer: alles, was auf einem Frachtbrief steht, liegt bereits in Auftrag, TMS und Telematik. Heute wird es ausgedruckt, mitgeführt, unterschrieben, zurückgeholt und abgeheftet. Wir verbinden die vorhandenen Quellen so, dass der eCMR automatisch entsteht, unterwegs den Status meldet und der Ablieferbeleg in Minuten in der Abrechnung liegt.
Ab 2027 haben Sie einen Anspruch auf digitale Kontrolle. Nutzen kann ihn nur, wer seine Frachtdaten strukturiert vorliegen hat. Genau da setzen wir an.
Sie bestimmen das Tempo. Wir bauen den Datensatz so, dass Papier und elektronischer Frachtbrief aus derselben Quelle kommen.
Grenzüberschreitend nach Nordeuropa können Sie den eCMR heute schon einsetzen, ohne auf 2027 zu warten.
Der Auftrag kommt als PDF, Mail oder Portaleintrag. Unsere Auftragserfassung liest die Felder aus, bucht in das TMS und spiegelt die CMR-Felder in einen Frachtbrief-Datensatz nach dem eFTI-Kerndatensatz.




Sobald der Dispoplan ein Fahrzeug zuordnet, ergänzt der Import Kennzeichen und Fahrer im Datensatz. Bei einem Kunden läuft dieser Import aus einer SharePoint-Excel bei jeder Änderung.




Die Telematik meldet die Einfahrt in den Geofence der Lade- und Entladestelle. Zusammen mit der Signatur in der Plattform-App ergibt das die Übernahme und die Ablieferung mit Ort und Zeit. Die Ankunftserkennung dahinter läuft bei einer Spedition mit 60 Fahrzeugen.




Der Ablieferbeleg wird gegen Auftrag, Tour und Rechnung geprüft. Fehlende Signatur, Vorbehalt des Empfängers, Mengen- oder Zeitabweichung landen auf einer Klärliste. Dieser Abgleich läuft bei uns heute für Maut, Fahrdaten und Frachtrechnungen.




Auftragserfassung, Dispoplan-Import, Ankunftserkennung und Abgleich laufen bei Speditionen und Kontraktlogistikern im Betrieb.
Wir verbinden die vier Bausteine zum Frachtbrief-Datensatz und zeigen Ihnen den Ablauf an Ihren Aufträgen, bevor Sie sich für einen Plattformanbieter entscheiden.
Der fertige Datensatz geht per Schnittstelle an den zertifizierten Anbieter, der zu Ihrem TMS passt. Statusänderungen kommen zurück und sind im Kundenportal sichtbar. Wir bauen keine eigene Plattform.
Für Kontrollen und Behördenanfragen kann der Datensatz über die eFTI-Plattform bereitgestellt werden, bis dahin als Ausdruck aus demselben Datensatz.
Kein Frachtbrief wird abgetippt. Die Daten kommen aus dem Auftrag.
Der Ablieferbeleg liegt in Minuten vor, nicht nach Rückkehr des Fahrers.
Reklamationen werden mit Zeitstempel, Ort und Signatur beantwortet, nicht mit Suchen im Ordner.
Die Rechnung geht nur mit vollständigem Beleg raus. Weniger Kürzungen, kürzere Zahlungsziele.
Ab Juli 2027 nutzen Sie den Anspruch auf digitale Kontrolle, ohne dafür einen neuen Prozess zu bauen.
Die Vorlage listet Feld für Feld, was ein Frachtbrief nach CMR Art. 6 enthalten muss, welches Element des eFTI-Kerndatensatzes dazu passt und welche Zeitstempel und Nachweise das eCMR-Protokoll verlangt. Sie tragen ein, wo jede Angabe bei Ihnen heute liegt, die letzte Spalte nennt den Baustein, der sie liest oder erzeugt. Download frei, ohne Formular, Stand 14.09.2026.
Nein. Ab dem 9. Juli 2027 müssen Behörden elektronische Frachtinformationen annehmen. Unternehmen dürfen, müssen aber nicht. Papier bleibt zulässig.
Nein. eFTI-Plattformen müssen zertifiziert sein. Wir binden Ihr TMS an einen zertifizierten Anbieter an, statt eine eigene Plattform zu bauen.
Der Datensatz bleibt die Quelle. Der Frachtbrief wird daraus gedruckt, die Papier-Signatur wird als Scan dem Datensatz zugeordnet. Der Abgleich läuft trotzdem.
Keine. Ihr TMS, Ihre Telematik und Ihr Auftragsweg bleiben. Wir bauen die Verbindung dazwischen.
Zwei bis vier Wochen für den Beispiel-Case an Ihren Daten, danach der Anschluss an die Plattform.